Diverse Rechenmaschinen


Rechenmaschine "Millionär", 1893 bis 1935 gebaut, Serien Nr. 4218

Das Gegenteil einer Curta:

"Millionär", Serien Nr. 4218. Grosse, berühmte Rechenmaschine mit Einmaleinskörpern für die vier Grundrechenarten. Konstruiert von Otto Steiger, St. Gallen, nach Leon Bollées Erfindung von 1888. Produziert von Hans W. Egli, Zürich. Ein sehr gepflegtes, dekoratives Sammlungs- und Museumsstück von hohem technisch-historischem Wert. - Selten!

Masse: (LxBxH): ca. 65 x 28 x 17 cm

Produktionsmenge: Total wurden 4655 Stück zwischen 1899 und 1935 produziert.

Ohne Garantie.

 

*** NUR ABHOLUNG IN DER UHRENFUNDGRUBE IN BACHENBÜLACH ***

 

OTTO STEIGER: Er ist für die Erfindung und den Bau der Rechenmaschine Millionär (englisch Millionaire) bekannt, die erste kommerziell erfolgreiche Rechenmaschine mit direkter Multiplikation (deutsches Patent 1892). Sie ist eine Multiplikationskörperrechenmaschine, in der das kleine Einmaleins mit Stäben kodiert ist, die also ähnlich vorgeht wie ein menschlicher Rechner. Sie war deshalb bei Multiplikationen (und Divisionen) im Vergleich zu Maschinen, die die Multiplikation auf Additionsbasis ausführten, sehr schnell[1]. Sie wurde ab 1895 von der Firma von Hans W. Egli (1862–1923) in Zürich produziert. Von ihr wurden 1893 bis 1935 4655 Exemplare gebaut. Zuvor baute der Franzose Léon Bollée Rechenmaschinen, die auf dem gleichen Prinzip beruhen, aber nicht den Erfolg der „Millionär“ hatten. Der Preis der Maschine war relativ hoch, zum Beispiel kostete sie Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA 475 bis 1100 Dollar, etwa so viel wie ein Auto. Ein weiterer Nachteil war, dass die Maschine mit 35 kg relativ schwer war.

Die „Millionär“ wurde erst durch das Aufkommen von Rotormaschinen in den 1930er Jahren in der Geschwindigkeit überholt. Auch Egli baute Rotormaschinen (MADAS)[2], die bis in die 1960er Jahre produziert wurden und noch Entwurfdetails von Steiger hatten. Quelle: Wikipedia

CHF 2 500.00

CHF 2 100.00

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